Ach Gott, … verloren haben wir gegen eine scheinbar übermächtige Prohaska Truppe! Mit viel Pech natürlich. Hauptgrund der Niederlage war der “Hexer von Ritzing” Leo Hillinger, der jeden Ball von uns entschärfte.

Die Stimmung war großartig. Vielen Dank an alle Fans, die dabei waren.

Aber immerhin hat unsere jugendliche Truppe (nur die besten von “Das Match” waren dabei – also ich nicht) am 4. Juni eine Auswahl des deutschen Pensionistenverbandes in Altach mit 5:2 besiegt. Ob wir da so stolz sein können, ist natürlich eine andere Frage, aber es war eine unterhaltsame Sendung.

Morgen Mittwoch ist der Tag der Entscheidung! Das Match - Live ab 20 Uhr 15 auf ORF1. Nach einer harten Trainingswoche bei Hans Krankl sind wir bereit um die Truppe von Herbert Prohaska zu besiegen. Daumen drücken nicht vergessen.

 

Am Wochenende hatte ich die Ehre beim Wiener Stadtfest auf der Literatur Bühne moderieren zu dürfen. Unter anderem haben Wolf Haas und Thomas Glavinic aus ihren Werken gelesen.

Dabei konnte ich endlich Wolf Haas vor Publikum fragen, ob der Brenner nun eine Schwester hat oder nicht. Denn in “Auferstehung der Toten” hat er zunächst keine Schwester, dann, einige Seiten später, hat er doch eine Schwester, die sogar mal verheiratet war. Wolf Haas gestand, dies war ein Fehler, der ihm passiert ist. Er hat darauf regaiert und hat dem Brenner dann im nächsten Band eine Halbschwester angedichtet, wo der  Brenner selber  immer wieder vergessen hat, dass es sie gibt.

Erklärung 1 A. :-)

Heute ab 19 Uhr kämpfen Herbert Prohaska und Hans Krankl unter meiner und Tommy Viteras Leitung wieder gegeneinander. Wer hat die besseren Hits? Sie Hören es auf RADIO WIEN ab 19 Uhr.

Übermorgen, am 2. Juni, geht es dann in Ritzing zur Sache. Prohaska gegen Krankl – Das Match. Mit mir dann als Edel Joker in der 89. Minute. Live auf ORF 1 ab 20 Uhr 15.

Nachdem ich fest damit rechne, dass ich am 2. Juni von Hans Krankl ins Team berufen werde, habe ich bereits mit den Vorbereitungen für das Match gegen die Prohaska Mannschaft begonnen. Exnationalspieler Tommy Flögl (seit 9. Mai 2010  gemeinsam mit Damir Canadi Trainer beim FAC) wird mich bis zum 2. Juni in mehreren Einzeltrainings unter seine Fittiche nehmen. Ziel ist es, meine KollegInnen bei Radio Wien nicht zu enttäuschen und mindestens 3 Tore zum Sieg beizusteuern. Da Thomas Flögel professionelles Einzeltraining für Fußballprofis anbietet, fühle ich mich bestens aufgehoben.

Hier gehts zur ganzen Geschichte auf wien.orf.at

Der Kampf der Giganten geht weiter:

Krankl vs. Prohaska auf Radio Wien am 31. Mai 2010 um 19 Uhr – mit Alex Scheurer und Tommy Vitera.

Auf Radio Wien haben sich die beiden Fußballlegenden Hans Krankl und Herbert Prohaska ein musikalisches Match geliefert. Am 10. Mai wird die Sendung wiederholt, am 31. Mai gibt es eine Revanche. Herbert Prohaska ging beim ersten Musikmatch als knapper Sieger hervor. Nun begehrt Hans Krankl Revanche. Welche Geheimwaffen aus der Popgeschichte Krankl und Prohaska diesmal dabei haben werden, wird natürlich nicht verraten, aber schon jetzt steht fest, dass erneut ein aufregendes Hörerlebnis dabei herauskommen wird. (Text – ORF.AT)

Wenn Sie LIVE ins Programm von Radio Wien reinhören wollen, dann klicken Sie hier!!!


„Vergeben und Vergessen“ sagt der Volksmund und spricht in diesem Falle Wahres. Egal ob sich die vom Chef versprochene saftige Gehaltserhöhung in Wirklichkeit nur als mickrige Inflationsanpassung entpuppt oder ob sich der am Telefon reservierte beste Tisch im Stammlokal, als Platz an der Tür mit Zugluft im Rücken herausstellt, nachdem man seinen Ärger via Twitter in die Welt hinausposaunt hat, beginnen die Kränkungen schon wieder zu verblassen. Noch besser, nach einiger Zeit können wir uns nicht mal mehr daran erinnern, vergessen eben, und damit auch vergeben.

Dabei ist das Vergessen gar kein Fehler im komplexen cerebralen System der vernetzten Neuronen, im Gegenteil, der französische Philosophen Paul Ricœur (1913-2005) lehrte, dass das Vergessen gar eine aktive Leistung des Menschen ist, um überhaupt vergeben zu können. Doch gerade das Vergessen fällt in Zeiten des WEB 2.0 mit seinen zahlreichen Foren und weit verbreiteten Netzwerken, mit seinen Millionen Seiten und optimierten Suchmaschinen immer schwerer. Nichts, rein gar nichts wird vom Netz je vergessen sagen Experten, dafür kann von allen alles gefunden werden, was lieber im Verborgenen hätte schlummern sollen. Wer beispielsweise auf Löschung pikanter Fotos in diskreditierenden Posen hofft, welche aus Versehen in Umlauf gekommen oder vom enttäuschten Expartner verbreitet worden sind, der hofft oft vergebens. Da greift selbst die Justiz ins Leere, denn die Server mit den kompromittierenden Daten stehen oft in Ländern, an denen die österreichische Unterlassungsklage abperlt, wie das Massage Öl am eigenen Körper des anrüchigen Fotos, das der Exfreund damals doch nur so zum Spaß gemacht und sich inzwischen auf Tausenden Sexseiten ausgebreitet hat. Eine deutsche Frau, der genau dieses passierte, sah sich am Ende sogar gezwungen die eigene Identität zu wechseln, da findige Internetfreaks ihren wahren Namen preisgegeben hatten. Das ist natürlich ein Extrembeispiel, viel öfter sind es kleine scheinbar harmlose Details ihres Lebens, die die Menschen oft selber in soziale Netzwerke stellen, die sie später bereuen, aber kaum mehr aus der Welt zu schaffen sind. Bei durchschnittlich 300 Facebook Freunden, keine Seltenheit heutzutage, hat man längst die Kontrolle darüber verloren, was davon kopiert und verbreitet wird. Zum Beispiel der  Spendenaufruf der angehenden Zahnärztin, die einen eigenen Spendenaufruf statt für Haiti, für Tahiti auf Facebook postet, wer weiß, vielleicht verwechselt sie später auch gesunde mit kranken Zähnen.

Oder die junge Frau aus Wien, deren Freundin nach durchzechter Nacht der beiden für alle öffentlich an ihre „Pinnwand“ schreibt, dass sie das  Handy der Freundin in ihrer Handtasche gefunden habe. Sie könne es jederzeit holen, was diese wahrscheinlich auch getan hat, nachdem sie ihre rosa Netzstrümpfe und den rosa BH angelegt hat, stolz werden die Dessous auf ihren Bildern präsentiert. Der Arbeitgeber wird entzückt sein, sollte er je darüber stolpern.  Im schlimmsten Fall wird man diese Informationen noch die nächsten 100 Jahre oder länger abrufen können. Eine kurze Suche bei Google kann somit jedem zum Verhängnis werden, wenn Jugendsünden auf immer und ewig im Internet gefangen sind. Der Kanadier Andrew Feldmar beispielsweise darf seit 3 Jahren nicht mehr in die USA einreisen, weil ein Grenzbeamter bei einer Google Suche herausgefunden hat, dass dieser über seine Experimente mit LSD in den 60er-Jahren ein Buch geschrieben hatte. Vergessen zu können ist eine Leistung, die das Internet erst lernen muss, sagt der Forscher Mayer-Schönberger. Er tritt für ein Verfallsdatum von Informationen ein. Ähnlich einer abgelaufenen Milch, die wegschüttet wird, könnten dann Programme „abgelaufene“ Information in den elektronischen Gully schütten. An der University of Washington arbeiten Wissenschaftler bereits an der Entwicklung derartiger Software.

Bleibt zu hoffen, dass dieses Programm namens Vanish schneller entwickelt wird, als uns die eigene Twitter Meldung über den geizigen Vorgesetzen und den geldgierigen Stammlokalbesitzer über das Internet  wieder einholt, denn dann können beide das Vergeben wohl oder übel vergessen.

2008 habe ich anlässlich der Fußballeuropameisterschaft bei Capital FM in Bern mit Christoph Gnäggi die Morningshow moderiert. 3 wirklich sehr unterhaltsame Wochen. Als kleine Reminiszenz, hier unser Erinnerungsvideo.

Und so hat es geklungen:

BestOfWoche1

BestOfWoche3